TV-Quasselstrippe Verona Pooth (40) hat am gestrigen Dienstag in ihrer Familienvilla in Meerbusch Besuch von der Steuerfahndung bekommen.
Gerade erst vor 23 Tagen hatte das Amtsgericht Düsseldorf ihren Ehemann Franjo Pooth (39) wegen Untreue, Vorteilsgewährung, Insolvenzverschleppung und Bestechung zu einem Jahr Haft auf Bewährung sowie zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verurteilt.
Nun geriet das einstige Spinat-Testimonial ('Blubb') selbst ins Visier der Fahnder und musste eine veritable Durchsuchungswelle über sich ergehen lassen. Beamte durchkämmten sowohl die Familienvilla der Pooths, als auch Veronas Firma 'Veronas Dreams' sowie die Wohnung und Büroräume von Verona-Manager Alain Midzic. Der Vorwurf gegen die beiden lautet auf Steuerhinterziehung und soll Medienberichten zufolge auf Hinweise zurückgehen, die sich im Februar 2008 aus einer Hausdurchsuchung im Zuge der Ermittlungen gegen Franjo Pooth ergaben.
Im Gespräch mit der 'Bild'-Zeitung beteuert die Star-Brünette mit der Piepsstimme ('Peep!') währenddessen vehement ihre Unschuld: "Ich bin von der Aktion sehr überrascht worden. Selbstverständlich werde ich in den nächsten Tagen eventuelle Vorwürfe zu 100 Prozent entkräften."
Ihr Verhalten in der Vergangenheit sei makellos gewesen: "Seit 20 Jahren zahle ich brav meine Steuern. Ich habe mir nichts vorzuwerfen und habe mir nie etwas zuschulden kommen lassen." Auch Veronas Rechtsanwalt Benedikt Paula gibt sich fassungslos: "Die erhobenen Vorwürfe, die im Untersuchungsbeschluss genannt sind, erschließen sich mir nicht."
Es ist nicht das erste Mal, dass Verona sich von der Justiz zu Unrecht verfolgt sieht. Als ihr Bodyguard einmal eine für sie bestimmte Tube Bräunungscreme über die Firma ihres Mannes abrechnete, wäre sie fast in die Firmenpleite mit hineingezogen worden. Damals entrüstete sich Verona über die besondere Aufmerksamkeit der Ermittlungsbehörden, und äußerte sich laut 'Süddeutscher Zeitung' wie folgt: "Die ganze Welt da draußen zockt in Liechtenstein Steuern ab bis der Arzt kommt, und wir werden an den Pranger gestellt wegen einer Tube Bräunungscreme für ein paar Euro."
papst43 (27.03.2009 09:42)Wie ernst wird eigentlich ermittelt?
Im Fall Pooth wird meines Erachtens zu laff ermittelt. Keine Beugehaft die zur Auffindung des Insolvensvermögens führen könnte, keine Vereidigung der Zeugen und keine Wege zur Zurückzahlung des unterschlagene Geldes. Wo leben wir eigentlich, wenn Betrüger Luxusreisen machen und die Betrogenen Insolvenz beantragen müssen?