Michael Jackson bewegt nach wie vor die Welt: Tausende Fans und zahlreiche Prominente sind am gestrigen Dienstagabend weltweit zu den Premieren des Dokumentarfilms 'This is it' geströmt, um den letzten großen Auftritt des 'King of Pop' zu sehen. Bei der Premiere in Los Angeles waren allerdings nur einige wenige Mitglieder der Jackson Familie anwesend. Die Kinder des Superstars sollen sich den Streifen hingegen schon vor Beginn der Weltpremiere in einer privaten Vorführung angeschaut haben.
'This is it' ist in der Nacht zum heutigen Mittwoch in vielen Großstädten rund um den Globus zum ersten Mal im Kino vorgeführt worden. Neben zahlreichen Prominenten und Journalisten nahmen auch Tausende einfache Bürger an dem weltweiten Event teil. Für die Kinder des verstorbenen 'King of Pop' hatte es allerdings nach Angaben des Internetdiensts 'tmz.com' bereits im Vorfeld eine private Vorführung in einem Sony-Studio in Los Angeles gegeben.
Prince Michael (12), Paris (11) und der siebenjährige Prince Michael II - auch bekannt als 'Blanket' - wollten den Film unbedingt ansehen. Ihre Familie hielt es aber für besser, wenn sie das abseits von den Tausenden Menschen tun, die beim Nokia Theater in Los Angeles zu erwarten waren. Die Kinder des verstorbenen Popstars versuchen immer noch, mit dem Tod ihres Vater fertig zu werden, und machen sogar eine Therapie, wie Jacksons Schwester, LaToya vor einigen Tagen im Gespräch mit der britischen Zeitung 'The Mirror' enthüllte.
"Prince möchte einfach nicht darüber reden", verriet LaToya Jackson dem. "Ich mache mir große Sorgen um ihn." Michael Jacksons Tochter Paris hingegen "denkt und spricht die ganze Zeit über ihren Vater", so La Toya. "Sie ist sehr tapfer, schreibt viel und trägt jeden Tag seine T-Shirts. Sie riechen noch nach ihm, und das hilft ihr, sich ihm nahe zu fühlen."
Am schlimmsten geht es anscheinend dem Jüngsten, Blanket: "Er weint - er weint wirklich. Es ist so schmerzhaft für ihn. Niemand kann seinen Papa zurückbringen, und das tut so weh", gab sich die besorgte Tante mitfühlend. Nach Aussagen von LaToya schaut sich die Tochter des Sängers häufig alte Filme des Popstars an und hätte sich gewünscht, den Vater mal live gesehen zu haben.
Die Familie versucht die Kinder von Paparazzis fernzuhalten und sie weiter so zu erziehen, wie Michael Jackson es wollte, berichtet indessen die 'Bild'-Zeitung. Vor ein paar Tagen waren die Kinder an einem leichten Autounfall in Los Angeles beteiligt gewesen. Ein Paparazzo, der die Kinder und deren Großmutter bei dessen Einkaufstour verfolgt hatte, stoßt gegen die Hinterseite ihres Autos. Der Jackson-Vater betonte danach jedoch, dass sich keines der Kinder oder Katherine Jackson selbst verletzt hätten. Das Abgeben weiterer Kommentare lehnte er ab.
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Zu der Filmvorführung in Los Angeles kamen indessen die Brüder von Michael Jackson Jermaine, Tito, Marlon und Randy. Jacksons Schwester La Toya und Janet Jackson sowie Jacksons Mutter, Katherine Jackson und natürlich die drei Kinder des Sängers waren hingegen nicht dabei. La Toya und Katherine Jackson kündigten an, dass es zu früh sei, sich den Film anzusehen. Beide wollen sich irgendwann den Film allerdings doch noch anschauen - wann und wo bleibt natürlich Verschlusssache.